Ein Verfahren zur Projektion des Zustands der Atmosphäre oder eines anderen Systems auf ein regelmäßiges Gitter auf der Grundlage einer vorhandenen endlichen Menge unvollkommener, ungleichmäßig verteilter Beobachtungen (AMS, 2000). Die Analyse wird normalerweise mit Hilfe von numerischen Modellen und Datenassimilierungssystemen erstellt. Siehe auch Reanalyse.
Datensätze werden als konsistent bezeichnet, wenn die Datenparameter keine offensichtlichen Konflikte aufweisen, d.h. die Parameter physikalisch plausibel sind. Wenn zum Beispiel ein Hindcast-Wellenmodell mit Winden aus dem Datensatz A erstellt wurde, dann bezeichnet man das Hindcast-Wellenmodell als konsistent mit Datensatz A. Es ist nicht notwendigerweise konsistent mit Winden aus einem anderen Datensatz.
Die Kombination diverser Daten, möglicherweise gewonnen zu unterschiedlichen Zeiten und in unterschiedlichen Intervallen und an unterschiedlichen Orten, zur Erzeugung einer vereinheitlichten und konsistenten Beschreibung eines physikalischen Systems (AMS, 2000).
Eine retrospektive Analyse oder Reanalyse des Zustands eines dynamischen Systems mit Hilfe eines numerischen Modells. Während bei Vorhersagen die Beobachtungen nur für die Initialisierung der Vorhersage zur Verfügung stehen, sind sie für den gesamten Hindcast-Zeitraum bekannt und können im Laufe der Erstellung des Hindcast jederzeit assimiliert werden. Hindcasts werden manchmal auch als Rekonstruktionen bezeichnet.
Ein Datensatz wird als homogen bezeichnet, wenn er keine Kontaminierungen in Form von Änderungen des Instrumentariums, der Messtechnik oder des Beobachtungsverfahrens aufweist. Bei diesen spricht man normalerweise von Inhomogenität oder mangelnder Homogenität. Insbesondere bei Untersuchungen von Langzeitveränderungen kann Inhomogenität die realen (physikalischen) Signale verzerren und zu Fehlinterpretationen führen.
Ein von der Europäischen Union finanziertes Projekt zu Erstellung von hochauflösenden und konsistenten meteorologisch-ozeanografischen Hindcasts für die europäischen Künstenregionen.
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Siehe Homogene Daten.
Network Common Data Form (netCDF) ist eine von Unidata erstellte Schnittstelle für array-orientierten Datenzugriff sowie eine Bibliothek, die eine Implementierung der Schnittstelle ermöglicht. Die netCDF-Bibliothek definiert auch ein maschinenunabhängiges Format zur Darstellung wissenschaftlicher Daten. Durch die Kombination von Schnittstelle, Bibliothek und Format werden Datenerstellung, -zugriff und -austausch unterstützt. Weitere Informationen finden Sie auf der Unidata Homepage .
Ein Computerprogramm für die Simulation, Vorhersage oder das Hindcast des Verhaltens eines dynamischen Systems wie zum Beispiel der Atmosphäre oder des Meeres.
Siehe Szenario.
Eine Analyse, die mit Hilfe eines 'eingefrorenen' numerischen Modells und eines Datenassimilierungssystems durchgeführt wird. Reanalysen dienen der Verringerung von Inhomogenitäten in den Datensätzen, insbesondere von Inhomogenitäten, die durch veränderte Analysemethoden verursacht wurden.
Eine retrospektive Analyse oder Reanalyse des Zustands eines dynamischen Systems mit Hilfe eines numerischen Modells. Während bei Vorhersagen die Beobachtungen nur für die Initialisierung der Vorhersage zur Verfügung stehen, sind sie für den gesamten Zeitraum bekannt und können im Laufe der Erstellung der Rekonstruktion jederzeit assimiliert werden. Rekonstruktionen werden auch als Hindcasts bezeichnet.
Eine Technik zur Beantwortung von Fragen wie „Was geschieht, wenn….?“ Normalerweise werden Annahmen zum Beispiel über die Entwicklung von Treibhausgaskonzentrationen getroffen und die Folgen dieser Entwicklung mit Hilfe numerischer Modelle untersucht. Diesen Prozess bezeichnet man häufig als Projektion. Szenarien sind somit Instrumente zur Untersuchung der Empfindlichkeit eines Systems für eine Reihe bestimmter Entwicklungen.
Normalerweise der Anstieg des Meerwassers an der Küste primär als Folge der Winde eines Sturms und sekundär des Oberflächendruckabfalls nahe dem Sturmzentrum (AMS, 2000).
Ein von der Europäischen Union finanziertes Projekt zur Bestimmung von Änderungen der Sturmaktivität und Wellen im Nordostatlantik und der Nordsee vornehmlich mit Hilfe numerischer Modelle, Hindcasts und Szenarien.
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Referenz